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Katholische Kirche Neubrandenburg  >  Pastoraler Raum
Pastorale Räume

Die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Gesellschaft wandelt sich. Zugleich erleben wir, dass sich Formen unseres Glaubenslebens ebenfalls verändern. Einige unserer kirchlichen Gemeinschaften und Strukturen lassen sich immer schwerer mit Leben füllen.

Kirchliches Leben befindet sich im Umbruch.

... weitere Informationen (Webseite des Erzbistums HH)

 

 

Pastorale Räume im Erzbistum (Bildquelle: www.erzbistum-hamburg.de)

Liebe Schwestern und Brüder,

In zehn Punkten möchte ich den aktuellen Stand unserer pastoralen Veränderungen skizzieren:



1.)    Erzbischof Stefan wird exakt drei Jahre nach dem Beginn des auf drei Jahre angelegten Fusionsweges am ersten Adventssonntag um halb elf in Neubrandenburg die Pfarrei Sankt Lukas gründen.

2.)    Entscheidend ist das Gebet: Wir sind kein Verein, kein Wirtschaftsbetrieb, kein Konzern. Auch dieser Prozess ist in erster Linie ein geistlicher Weg, der uns – eingebettet in die Weltkirche und in die so bunte Kirchengeschichte – auch heute spüren lässt, dass wir in Freundschaft mit Jesus Christus leben dürfen. Wir sind Zeugen Christi, keine Manager.

3.)    Aus den jetzigen drei Pfarreien in Friedland, Stavenhagen und Neubrandenburg mit allen Kirchgemeinden und Orten kirchlichen Lebens – so u.a. das Kinderhaus Sankt Nikolaus, die EFL-Beratungsstelle, die Malteser-Flüchtlingsstätte, die Telefonseelsorge, die Kolpingsfamilie, der Dreikönigsverein – wird die Pfarrei Sankt Lukas; der bisherige Doppelname der Neubrandenburger Pfarrei „Sankt Josef und Sankt Lukas“ ergab sich aus der Verbundenheit mit der alten Kirche Sankt Josef am Ring, die heute das Kino „Latücht“ ist. Da viele Ärzte im Katharinenviertel wohnten und bis heute wohnen, liegt das Patronat Sankt Lukas nahe, zumal das „ärztliche Anliegen Jesu“ aktueller denn je ist, „an Leib und Seele durch die Frohe Botschaft zu gesunden“.

4.)    Pfarrer Felix Evers, der mit der Moderatorin Juliane Tautorat den Dreijahresweg geleitet hat, dankt besonders drei Gruppen von Personen: Erstens den Ehrenamtlichen, die diesen langen Weg in den Gremien mitgegangen sind und auch zukünftig mitgehen werden – teilweise mit einem Arbeitsaufwand von Hauptamtlichen; zweitens den Verantwortlichen im Generalvikariat, die auf kompetente Weise diesen Umwandlungsprozess inhaltlich begleitet haben und viel zu selten dafür ein angemessenes Lob erhalten; drittens den beiden Pfarrsekretärinnen Frau Gredig und Frau Jahn, von denen die erstgenannte nunmehr auch Verwaltungskoordinatorin wird.

5.)    Innerhalb der drei Jahre haben alle Priester, Diakone und Wortgottesdienstleiter in allen Kirchengemeinden unseres pastoralen Raumes „auf Augenhöhe“ den Sonntag geheiligt, d.h. an jedem Sonntagvormittag zur gleichen Uhrzeit im Wechsel die Heilige Messe oder den Wortgottesdienst gefeiert. Ohne die aufopfernde Hilfe aller Mitbrüder, auch der Pensionäre wie Weihbischof em. Norbert Werbs und Pfarrer Anton Beer in Friedland, und ohne die liturgische Seelsorge aller Wortgottesdienstleiter wäre dieser Weg nicht geglückt. Mir lag am Herzen, dass sich diese drei Jahre unterscheiden von der Zeit davor und der Zeit danach; alle Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens sollen spüren, dass wir uns gerade nicht zurückziehen; dass ein Zusammenwachsen keine Zentralisierung bedeutet; dass wir – so auch mit dem Beratungsbus der Caritas – dem Gefühl entgegenwirken, dass sich Menschen abgehängt fühlen; dass wir in der großen Fläche der Diaspora im Nordosten Mecklenburgs gegen den Strom schwimmen und gerade dann Seelsorge betreiben, wenn sich viele andere durch Fusionen aus der Fläche verabschieden.

6.) In unserem Pastoralkonzept, das auf unserer Internetseite nachzulesen ist (www.katholische-kirche-neubrandenburg.de) , schreiben wir zu Beginn: „Der pastorale Raum umfasst eine Fläche von 2.186 km² und das bei sehr niedriger Bevölkerungsdichte von 48 Einwohnern/km². Selbst für die Stadt Neubrandenburg, die das sogenannte Oberzentrum im östlichsten Teil von Mecklenburg darstellt, wird sich laut Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2030 die Einwohnerzahl um über 10% verringern. Von den 106.000 Einwohnern im pastoralen Raum, der ca. 93 kommunale Gemeinden umfasst, sind 4.089 (3,86 %) Katholiken. Von diesen Katholiken besuchen 796 (d.h. 19,5%) den katholischen Gottesdienst am Sonntag.“

7.)     Wir werden in der neuen Pfarrei neben den Orten kirchlichen Lebens vier Kirchgemeinden sein und damit vier Gemeindeteams bilden. Gemeindeteam St. Lukas, Neubrandenburg, mit dem Kirchort St. Norbert, Friedland; Gemeindeteam St. Paulus, Stavenhagen; Gemeindeteam Heiliger Johannes, Röckwitz; Gemeindeteam Maria Hilfe der Christen, Malchin. Zudem wollen wir alle Kirchenstandorte durch sonntägliche Gottesdienste lebendig erhalten.

8.) Mir liegt am Herzen, dass wir in einer lebendigen Tradition stehen, die Chroniken lesen, Jubiläen und Gedenktage liebevoll bedenken, lokale Kirchengeschichte pflegen, die Kultur um uns herum wertschätzen – so bin ich bewusst Mitglied geworden in der Fritz-Reuter-Gesellschaft und in der Hans-Fallada-Gesellschaft. Wir wissen nicht alles besser als die, die vor uns Seelsorgerinnen und Seelsorger waren - Frau Maria Palleschitz zum Beispiel, die seit 71 Jahren Seelsorgerin in Feldberg ist! Die Zusammenlegungen von Pfarreien in Mecklenburg erwecken oft bei Kirchenmitgliedern den Eindruck, sie seien eine kirchlich nachgeholte Landkreisreform; dabei geht es darum, einzuüben, wie wir alle gemeinsam unter den künftigen Bedingungen zukunftsfähig Kirche sein können. Das erfordert ein gerüttelt Maß an Umdenken: Was heißt es zum Beispiel für mich als Pfarrer, in einer solchen neuen Großpfarrei Hirte zu sein? Ändere ich meine Bilder von Kirche, Berufung und Priestertum nicht, kann es mir passieren, dass ich mühsam versuche, fünf- oder gar sechsmal Pfarrer sein zu wollen – der hohe Krankheitsstand in unserer Kirche rührt gewiss auch daher, dass Strukturveränderungen krankmachen können.

9.)    Es gibt berechtigte Kritik an unseren Fusionsprozessen, die wir aufmerksam und demütig hören sollten - vor allem die mir oft begegnete Sorge, weshalb bestimmte Kapellen das Dritte Reich sowie die DDR überlebt hätten, nun aber von einer Schließung bedroht seien. Gehen wir bitte nicht leichtfertig und überheblich mit solchen Ängsten um! Daher ist ein „Gründungsfest“ in meinen Augen immer auch ein Requiem: Wir verabschieden uns schweren Herzens von liebgewordenen, aber zukünftig nicht mehr lebbaren kirchlichen Angeboten, um auf neue Weise Kirche zu sein; um pastorale Schwerpunkte zu setzen, müssen andere pastorale „Leichtpunkte“ aufgegeben werden. Um diese Wahrheit drücken wir uns allzu gern herum, aber dann versuchen wir irgendwie, alles aufrechtzuerhalten, erfahren dabei aber schmerzhaft, dass es überall „weniger wird“, weil sich Zeiten und Menschen gravierend geändert haben. Ohne Schwerpunkte machen wir alles weiter wie bisher, verlieren aber dadurch uns selbst und alle(s) aus dem Blick.

10.) Ein Schwerpunkt ist in der künftigen Pfarrei Sankt Lukas die Kirchenmusik: Wir erleben die segensreiche Wirkung aller vielfältigen Formen der Kirchenmusik durch alle Generationen hindurch, was uns auf diese Weise unterscheidet von anderen pastoralen Räumen. In der Vernetzung aller Kirchen und Orte kirchlichen Lebens wollen wir auf diesem Feld der Seelsorge verstärkt aktiv werden.

September 2017

Konzept  für den pastoralen Raum Friedland – Neubrandenburg – Stavenhagen vom 18.09.2017

Aktuelles August 2017

Liebe Mitbrüder, liebe Gremienmitglieder, liebe Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens, gesegneten Monat August!

Unsere nächsten beiden inhaltlichen Abende, um unser Pastoralkonzept zu erarbeiten, stehen ja fest: Am Mittwoch, dem 13. September, werden wir uns um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Penzlin und am 29. November um 18 Uhr im Dreikönigshospiz treffen.

Nun stehen auch die Folgetermine fest: Das sogenannte Meilensteingespräch zum Abschluss des zweiten Entwicklungsjahres wird (leider dadurch zwei Abende hintereinander) am Donnerstag, dem 30. November, um 18 Uhr im Gemeindehaus in Neubrandenburg stattfinden. Und eine kleine Gruppe aus unserem Kreis wird mit mir am Dienstag, dem 5. Dezember, nachmittags ab 14 Uhr unser Pastoralkonzept im Generalvikariat in Hamburg dem Erzbischof vorstellen.-

Das dritte und letzte Jahr unserer Entwicklung hin zur fusionierten Pfarrei wird am Mittwoch, dem 24. Januar, um 18 Uhr im Gemeindehaus in Neubrandenburg beginnen. Gerade zu dieser Sitzung bitte ich auch ALLE Kirchenvorstandsmitglieder aller drei Pfarreien hinzu! Im nächsten Jahr wird es ja vor allem auch um Fragen der Fusion, Finanzen, Bildung eines vorläufigen neuen Kirchenvorstands und Verwaltungskoordination gehen. Ein Besinnungswochenende im Karmelitenkloster Birkenwerder für alle Gremienmitglieder wird vom 5.-7. Oktober 2018 sein.

Die endgültige Gründung der neuen Pfarrei durch Erzbischof Dr. Stefan Heße wird am ersten Adventssonntag, dem 2. Dezember 2018, um 10.30 Uhr in Neubrandenburg erfolgen.

Gottes Segen, herzlich Ihr und Euer Felix Evers.

Informationen April 2017

Liebe Mitbrüder, liebe Mitglieder des "Gemeinsamen Ausschusses", liebe Gremienmitglieder, mit dem Protokoll unseres Sozialraumtags, das unsere Moderatorin Juliane Tautorat verfasst hat, samt Diakon Mannheimers Präsentation möchte ich Sie herzlich einladen zum Visionstag mit Frau Gabriele Glandorf-Strotmann und Diakon Stefan Mannheimer in Neubrandenburg am Sonnabend nach Ostern, dem 22. April, um 10 Uhr. Wir werden abschließend um 16.30 Uhr die Vorabendmesse feiern.

Die angegebenen "Expeditionsteams" bitte ich je nach benannten Zuständigkeiten für den Visionstag um inhaltliche Vorbereitung der wichtigen pastoralen Felder; wir wollen am 22. April alle einzelnen Schwerpunkte inhaltlich zusammentragen und gewichten. Die Verantwortlichen sind namentlich aufgeführt und mögen sich eigenständig interessierte Mitverantwortliche suchen, um zum Visionstag ihren jeweiligen Bereich vorzustellen. Dafür schon heute herzlichen Dank!

Unser Erzbischof hat zum Jahreswechsel alle Dekanate aufgelöst; unser Dechant Johannes Zehe ist zum 1. Februar nach Lübeck versetzt worden. Die Pfarrei Stavenhagen wird bis zur Neubesetzung von mir geleitet - ich bitte um Ihr Gebet, auch um Berufungen in unserer Zeit.

Gottes Segen, herzlich Ihr Felix Evers.

Wir sind auf dem Weg

 - im ersten Jahr der Entwicklung des Pastoralen Raumes (PR) Neubrandenburg-Friedland-Stavenhagen

Am  21.10.2015  waren alle Interessierte, die Mitglieder der Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte aus Friedland, Neubrandenburg und Stavenhagen sowie Vertreter der Orte kirchlichen Lebens eingeladen in das Gemeindehaus St. Josef/ St. Lukas. Harald Strotmann, Leiter der Stabsstelle Pastorale Entwicklung und Pfarrer Felix Evers, Leiter der Entwicklung  unseres Pastoralen Raumes begrüßten die  32 Anwesenden.

Im ersten Teil des Abends erläuterte Harald Strotmann noch einmal den Prozess zur Entwicklung des PR im 3-Jahres-Zeitraum. Er konnte von einigen Erfahrungen berichten und machte Mut, den für uns passenden Weg zu gehen.

Das Erzbistum unterstützt uns auf diesem Weg. Es stellt uns eine  Moderation an die Seite, die mit der Leitung eng zusammenarbeitet, Sitzungen moderiert, Termine abstimmt, auf kommunikative Beteiligung achtet, geistliche Aspekte im Blick hat. Unsere Moderatorin ist Frau Juliane Tautorat, Gemeindereferentin in Matgendorf. Ihre Vertretung übernimmt Frau Elke Löhr, Leiterin des Fachreferates Kinder- und Jugendhilfe der Caritas Mecklenburg.

Unsere Pfarrsekretärin erhält für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand während der 3 Jahre 4 Std/ Woche vom Erzbistum bezahlt. Und es steht ein Budget in Höhe von  5000 € jedes Jahr für Sachkosten zum Abruf bereit.

In einem zweiten Teil wurde ein Schaubild  über die gesamte Fläche unseres zukünftigen PR Neubrandenburg  mit allen Gemeindestandorten und Orten kirchlichen Lebens erstellt. Es wurde der Gemeinsame Ausschuss (GA) mit Vertretern aus jeder Pfarrei und Einrichtungen der Orte kirchlichen Lebens gebildet.

Dieser GA traf sich ein erstes Mal am 10.11.2015 in Neubrandenburg zur endgültigen Festlegung der 13 Mitarbeiter in diesem Gremium.

Dies sind:
Pfarrer Felix Evers; Leitung

Juliane Tautorat, Moderation

Pfarrer Johannes Zehe, Stavenhagen (Dechant)

Frau Laber, Gemeindereferentin Stavenhagen

Frau Krüger, Gemeinde Stavenhagen

Herr Kabas, Gemeinde Malchin

Herr Jux, Gemeinde Friedland

Herr Schiffner, Gemeinde Friedland

Frau Kohl, PGR Neubrandenburg

Herr Nostheide, KV Neubrandenburg

Frau Marquardt, Kinderhaus Neubrandenburg

Frau Meurer, Ehe-, Familien- und Lebensberatung NB

Herr Witkowski, Caritas Neubrandenburg

Es wurde die zukünftige Arbeit besprochen. Dabei folgten alle dem Vorschlag von Pfarrer Evers, keine extra Lenkungsgruppe zu bilden, wie in der Struktur des Erzbistums vorgesehen. Die Lenkungsgruppe, die zur Koordinierung der Aufgaben gedacht war, geht bei uns im GA auf. So wird der GA ähnlich einem PGR arbeiten, von dem vorrangig die Initiative ausgeht.

Im ersten Jahr geht es vorrangig ums Kennenlernen, die Erhebung eines Ist-Standes und die sozialräumliche Orientierung.
Abschließend wurden für 2016  5 Termine festgelegt. Dazu wird  der GA sich jeweils an einem anderen Ort ihrer Mitglieder treffen.

Die erste Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses/der Lenkungsgruppe des Pastoralen Raums fand am 27. Januar 2016  in der Psychologischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Morgenlandstr. 8 in Neubrandenburg statt. Mechthild Lücking, Leiterin der Neubrandenburger Beratungsstelle  stellte ihn vor.
Die Psychologische Beratungsstelle für  Ehe-, Familien- und Lebensfragen gibt es seit 22 Jahren in Neubrandenburg, seit 2011 in der Morgenlandstr. 8.
Es arbeiten hier z.Zt. 2 hauptamtliche Beraterinnen (Frau Lücking und Frau Meurer), 1 Sekretärin (Frau Soballa) und 4 Honorarmitarbeiterinnen.
Willkommen sind alle Menschen, ob alleinstehend oder in Partnerschaft, Ehe und Familie lebend, die in schwierigen Lebenssituationen Hilfe und Ausweg suchen.
Zur Statistik: 2015 gab es 214 Neuanmeldungen. 8% der Ratsuchenden waren katholisch, 22% evangelisch und 70% ohne Konfession. 2015 stieg der Anteil an Paarberatungen von 24% auf 30%.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde sich mit der Analyse der Orte kirch-lichen Lebens befasst.

Am Mittwoch, den 02. März 2016 stellte sich die Gemeinde „Maria Hilfe der Christen“ in Malchin, Lindenstr. 38 vor. Seit 1922 gibt es katholi-sches Leben in Malchin - als Außenstation von Teterow. Am 01.04.1947 wurde Malchin offiziell katholische Seelsorgestelle und ab 1971 eigen-ständige Kirchgemeinde, geleitet von Pfarrer Niemann. Tätig waren hier weiter Pfarrer Langhans und Pfarrer Krebes, der 1994 mit dem Bau der Kirche und des Gemeindehauses begann. Am 24.05.1996 wurde die Kir-che „Maria Hilfe der Christen“ durch Bischof Heinrich Theißing eingeweiht. Seit 1999 erfolgt die Betreuung der Malchiner Katholiken von Stavenhagen aus.  2004 wurde die Gemeinde offiziell eingegliedert in die Gemeinde Stavenhagen. Dort wirkten  Pfarrer Johannsen und Pfarrer Hoffmann, bis Letzterer nach Hamburg gerufen wurde. Danach musste die Gemeinde ohne Pfarrer auskommen. 2010 wurde Pfarrer Zehe, als Pfarrer der Neubrandenburger Gemeinde, Administrator für Stavenhagen mit den Filialkirchen Malchin und Röckwitz. Seit 2014 leitet er  mit einer halben Stelle als hauptamtlicher Geistlicher die Gemeinde Stavenhagen und wohnt im Pfarrhaus in Malchin. Es gibt sehr wenig  Kinder und Jugendli-che. Es gab eine Kolpingsfamilie, die sich 2015 auflöste. Eine Tanzgruppe (Folklore), 1989 von Gemeindemitgliedern gegründet, ist jetzt offen für alle Interessierte der Stadt und besteht noch. An ökumenischen Veranstaltun-gen in der Stadt wird teilgenommen. Die Pflege der Außenanlage des Kir-chengrundstückes übernimmt die Gemeinde. Es gibt 4 Küster, 3
(Alt-)Messdiener und 5 Lektoren. In Stavenhagen findet jedes Wochenen-de eine Hl. Messe statt, in Malchin und Röckwitz wechseln sich 14-tägig Wortgottesdienst und Hl. Messe ab. Sonntags sind  in Malchin ca. 50 Got-tesdienstbesucher. Ein Pfarrbüro gibt es nur in Stavenhagen. Pfarrsekre-tärin ist dort Frau Jahn. Frau Laber ist die Gemeindereferentin für Staven-hagen, Malchin und Röckwitz. Von Pfarrer Evers kam der Hinweis, auf die Schätze außerhalb der Kirche zu schauen: „Stavenhagen als Fritz-Reuter-Stadt und die Ivenacker Eichen sind durchaus Orte, mit denen man wu-chern kann.“


In jeder Sitzung wird die von Herrn Nostheide erstellte Tabelle aller Ge-meinden und Orte kirchlichen Lebens mit Daten ergänzt und vervollständigt. Diese Zahlen sind wichtig für zukünftige Entscheidungen.
Pfarrer Evers als Leiter der Entwicklung unseres PR  gibt Hinweise auf das Ziel unserer Arbeit in den nächsten 3 Jahren: „Wo setzen wir Schwerpunkte im kirchlichen Leben? Was lassen wir sein?“
„Das ist die gravierendste Veränderung der kirchlichen Landschaft in Deutschland seit der Reformation. Wir sollten unsere Wahrnehmung schärfen. Wir können nicht alles aufrechterhalten, aber das, was wir bewahren möchten, sollten wir nach dem Vorbild der „leuchtenden Stadt auf dem Berge“ angehen.“  Er informiert über Veränderungen im Erzbistum und verweist auf die Kirchenzeitung, in welcher beispielsweise die Konsolidierung des Haushaltes im Erzbistum angekündigt wird und die Bildung neuer pastoraler Gremien.
Verschiedene Themen wurden diskutiert, die in den folgenden Sitzungen wieder aufgegriffen werden, z.B. eine Gemeindebefragung und „Paten-schaften“ für alle Dörfer und Stadtteile, die zu unserem pastoralen Raum gehören. Wenn wir immer größer werden, könnten sich Einzelne verloren fühlen. Deshalb regt Pfarrer Evers an, Ansprechpartner vor Ort zur Verle-bendigung des Glaubens zu gewinnen.                   

 

 

 
© 2016 cg