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Katholische Kirche Neubrandenburg  >  Pastoraler Raum  >  Protokoll vom 21.01.2017

Protokoll vom Treffen des GA am Sonnaben den 21. Januar 2017


Anwesenheit : Felix Evers, Gabriele- Maria Kohl, Werner Neumann, Lotte-Marie Neumann
Gabriele Soballa, Anton Kabas, Herr Nostheide, Herr Kabas, Herr Jax, Johannes
Zehe, Herr Schneider, Herr Wittkowski, Frau Tautorat

Als Referent : Herr Mannheimer

10.00 Uhr Begrüßung und geistlicher Impuls

10.30 Uhr Sozialräumliche Orientierung (Begriffsklärung)
Herrr Mannheimer stellt die Sozialraumanalyse in Ausschnitten vor und erklärt den
Begriff sowie den Sinn einer solchen Analyse mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation
( im Handout nachzulesen)

In kurzen Austauschrunden wurden zu den Ergebnissen der Analyse eigene Gedanken
gesammelt:

Der Blick in den Bereich: Themen, die die Menschen vor Ort beschäftigen:

Was ist bei der Fülle von Infos heute wichtig zu wissen?
Umweltschutz ist vielen ein Anliegen
Rentenfragen; was geht wie?
Wie sicher ist meine Arbeit und damit mein Einkommen?
Bildung und Gesundheitsversorgung
und innerlirchlich
Wie lange wird es wo Gottesdienste geben, was für welche...?
Blick in den Bereich : Freude und Stolz auf meine Heimat:
viel schöne Natur, Urlaubsfeeling, Wasserstraßen, Landschaft
Konzertkirche und das Programm
und innerlirchlich:
zunehmende Wertschätzung der Laien und deren Engagement
Sternsingeraktion
ökumenische Beziehungen und Veranstaltungen
für das ehrenamtliche Mittun ist oft ein Anstoß nötig, aber dann helfen Viele gerne
Blick in den Bereich Sorgen und Nöte:
(Alters)armut und Misstrauen in den Arbeitsmarkt
Vertrauen in die Mediern sinkt
durch die Digitalisierung kommt es u.a. zu Vereinsamung und Ratlosigkeit (wie
funktioniert was, wenn kein Mensch zum Ansprechen da ist?)
Nachlassen der Sprachfähigkeiten von Kindern und Jugendlichen
Zunahme von Egoismus
Rückgang der Jugendlichen Einwohnerzahlen (Vergreisungsängste)
und innerkirchlich:
Verlustängste (Anzahl der Gesprächspartner und Veranstaltungen)
Wie soll Gemeindeleben ohne Priester funktionieren?
Ehrenamtliche werden auch immer weniger
kann ich noch seelsorglich begleitet und katholisch beerdigt werden?
Eine Idee, wie in den Orten Kirche besser wahrgenommen werden kann, ist die, dass es in jedem
Ort eine Person geben sollte, die alle Interessenten miteinander vernetzt, Kommunikation
ermöglicht und Ansprechpartner für den Priester ist.
Der Name :Ortspate oder Dorfpate fiel in diesem Zusammenhang.
Laut Sozialraumanalyse gibt es etwa 100 Orte mit z.T. weiteren Ortsteilen.
13.15Uhr Blick in den sozialen Raum auf dem Gebiet des neuen Pastoralen Raumes NBG
wieder im Handout nachzulesen
Nach dieser Präsentation wurden folgende Fragen zur Vertiefung und Weiterarbeit von Herrn
Mannheimer vorgeschlagen:
Welche Berührungspunkte gibt es vom innerkirchlichen Leben in das außerkirchliche Umfeld
hinaus? (Blick über den Kirchturm hinaus schulen und entwicklen)
Idee für später: Vielleicht mit einer Umfrage an Nichtchristen, was sie wahrnehmen, wünschen
oder auch erwarten von Kirche.
Auf welche Weise ist Kirche in der Welt schon heute präsent?
Erste Sammlung:
caritative Einrichtungen
Kinderhaus
aktive Einzelpersonen (Pfarrer, Krankenhausseelsorger...)
Willkommenscafe (Cafe international ökumenisch betrieben)
Malteser
Dreikönigsverein mit Hospiz
15.00 Uhr Sozialraumanalyse orientiert am Blick auf Welt und Umwelt der Kirche vor Ort
Auf Stellwänden wurden Gedanken gesammelt von Chancen und Gefahren, die wir momentan in
verschiedenen Bereichen im Blick haben, die aber auch noch durch weitere Interessenten ergänzt
werden können/sollen. (Frage sollte der GA klären)
Sinn: Entwicklung und Bedarf von christlichem Engagement für die Welt entdecken.
Zitat: Die Zukunft der Kirche wird sich an der Frage entscheiden, was Diejenigen von
uns haben, die nicht dazugehören. (Missionspotential am Bedarf in der Welt orientiert)

Bereich Chancen Gefahren
Wirtschaft Nbg als Wirtschaftszentrum (Motor) nutzen
Malchin :was wird oder könnte aus dem RAW
werden?
Tourismus – wo gibt es noch Potential?
Malchin: was kommt nach
Immergut?
Umwelt
Ökologie
Landwirtschaft erhalten – Bioanbau fördern
Recycling – neue Technologien und Forschung
Die Natur bewahren, den
Schutz allen Lebens nicht aus
dem Blick verlieren
Politik Wechselbeziehung von MV zu Deutschland und
Eutropa – sich einmischen und mitgestalten
Gleichgültigkeit oder
Resignation
Kirche - ökumenische (konfessionsverbindende) Ehen
Gemeinschaften, Veranstaltungen, Initiativen
- christliche Bildungseinrichtungen
- RU auch über den katholischen Rand hinaus
- Laienengagement aus DDR-Zeiten nicht sterben
lassen – Staffelstab weitergeben
- Firmvorbereitung innovativ / Fragen der
Jugendlichen mit beachten
- das Bedürfnis nach Mystik und Meditation auch und
gerade von Wenigen und Ungetauften ernst nehmen
- Erlebnisse in der freien Natur als Wert-schätzung
von Gottes Schöpfung ermöglichen
- geistliche Orte, Gemeinschaften und Strömungen in
der Kirche zulassen, wachsen lassen oder
wiederbeleben
- Kontakt mit Enttäuschten suchen – Neuanfänge und
Heilung wären möglich
- Überforderung von immer
weniger Engagierten
- Tunnelblick / das war schon
immer so
- nichts Neues wagen, aus
Angst, dass es misslingen
könnte
- vergesst die kleinen Orte
nicht – der HL Geist weht
überall, keiner soll alleine
glauben
Kultur - Konzertkirche und Dorfkirchen als Konzertorte für
Viele erfahrbar werden lassen
- Theater und Schauspielhaus (Inspierieren lassen)
und als Partner wahrnehmen
- Museum als Ort der Bidung und Begegnung
- Cinestar und Latücht = Orte, wo sich oft viele
Menschen aufhalten (Orte für Missionsideen)
- Burgen und Schlösser (Menschen sind entspannt
und offen für „mal was anderes“)
- Kirchenmusik auch in der Stadt denkbar
- Musikschulen, Tanzhaus, Bibliotheken als Orte, an
denen sich Menschen treffen mit einem Sinn für
Schönes, Wertvolles z,.T. Unbezahlbares
- kommunale, städtische, kirchliche Vereine als
Gewinn für die Gesellschaft
- Sternwarte Malchin
- Fritz Reuter-Museum Stavenhagen
- Ivenaker Eichen
- sich durch zuviel verzetteln
- zu wenig durchdacht in
Projekte gehen
Ungeduld – in kurzer Zeit viel
erreichen zu wollen
Soziales - Caritas als soziales Gesicht der Kirche in der Welt
- Ehrenamt, Pflege, Beratung
- Förderung der sozialen Arbeit
- Arbeitslosigkeit als Zeitpotential und Integration
- gesellschaftlicher Zusammenhalt (Familien,
Hobbygruppen, Vereine, Initiativen)
-Ländlicher Raum ( Weite )
- Arbeitslosigkeit als Krankheitsfaktor
und Resignation
- Einsamkeit
-fehlende Fahrmöglichkeiten